Marseille - Ein Autofahrer in Frankreich ist bei einer Kundgebung der „Gelbwesten“-Bewegung tödlich verunglückt. Der Mann sei in der Nacht zum Sonntag mit voller Geschwindigkeit auf das Ende eines Staus aufgefahren, der sich vor einer Barrikade der Demonstranten nahe der südfranzösischen Stadt Arles gebildet hatte, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Der tödliche Unfall stehe in „direktem Zusammenhang“ mit der Protestaktion, sagte der Staatsanwalt von Tarascon, Patrick Desjardins, zu AFP. Die Straßensperre habe einen zehn Kilometer langen Stau verursacht.

Organisatoren der Straßensperre wird überprüft

Der Fahrer sei mit seinem Wagen auf einen Lkw aufgefahren und dann selbst von einem anfahrenden Auto gerammt worden. Der Aufprall sei „sehr massiv“ gewesen, sagte der Staatsanwalt. Es seien Ermittlungen eingeleitet worden.

Dabei gehe es auch um die Organisatoren der Straßensperre. Am Samstag hatten landesweite Proteste der regierungskritischen Bewegung stattgefunden. In der Hauptstadt Paris schlugen sie in massive Gewalt um. (afp)