Mainz - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) strebt auch nach der Entscheidung zu ihrer Doktorarbeit nicht den Bundesvorsitz der Sozialdemokraten an. In das laufende Bewerberverfahren wolle sie nicht eingreifen, sagte sie am Donnerstag in Mainz. Am Mittwoch hatte die Freie Universität Berlin (FU) nach monatelanger Prüfung entschieden, der SPD-Politikerin ihren Doktortitel nicht abzuerkennen. Danach kam sofort die Frage auf, ob Giffey ungeachtet des laufenden Bewerbungsverfahrens doch noch für den Parteivorsitz kandidiert.

Dazu sagte Giffey: „Dieses Verfahren ist ein gutes Verfahren. Ich habe mich am Anfang des Verfahrens aus besagten Gründen entschieden, nicht anzutreten, und zum jetzigen Zeitpunkt des Verfahrens kann ich Ihnen sagen, werde ich auch bei dieser Entscheidung bleiben.“ Sie wolle sich mit voller Kraft ihrer Aufgabe als Ministerin widmen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.