Familienministerin Franziska Giffey (SPD).
Foto: Imago Images/Metodi Popow

Berlin - In einem Gespräch erzählte Franziska Giffey einmal die Geschichte, wie ihr ihre Lehrerin in der dritten Klasse einen Satz ins Zeugnis schrieb: „Auf Franziska kann man sich verlassen“, lautete der Satz. Dieser Satz beschäftige sie immer noch, sagte sie im Dezember 2017. Kurz zuvor hatte sie sich in einem Interview geäußert, ob man nicht die Lasten zwischen Regierenden Bürgermeister und Landeschef auf mehreren Schultern verteilen sollte. Das wurde als Kampfansage gewertet, Michael Müller war sauer. Darf sich auch die SPD Berlin auf Franziska verlassen? Das war vor etwa drei Jahren, sie war damals noch keine Bundesministerin, sondern Bezirksbürgermeisterin in Neukölln, aber ihr politisches Talent war damals schon so offensichtlich, dass man an ihrem Namen nicht vorbeikam, wenn man über die Zukunft der Sozialdemokratie nachdachte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.