Ein „Bürgerkrieg“ sei über seine Stadt hereingebrochen – mit diesen drastischen Worten fasste Eindhovens Bürgermeister John Jorritsma am Montagmorgen gegenüber der Presse die Ausschreitungen zusammen, die als Reaktion auf die am Abend zuvor eingeführte nächtliche Ausgangssperre stattgefunden hatten. Diese Kriegsrhetorik, zu der europaweit schon monatelang metaphorische Maschinengewehre knattern, ist hierzulande neu: Die politische Bildsprache der regierenden neoliberalen VVD ignoriert die kollektive Erfahrung mit der Pandemie ebenso wie eine mögliche Rolle des Staates in ihrer Bekämpfung.

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