Cornelia Seibeld (CDU).
Foto: Volkmar Otto

Berlin - Cornelia Seibeld lässt an ihrer Haltung zu einem Paritätsgesetz keinen Zweifel – und liegt damit auf Mehrheitslinie ihrer Partei, der CDU. Einerseits argumentiert die 46-Jährige rein juristisch, Seibeld ist im Hauptberuf Rechtsanwältin. „Das Gesetz ist verfassungswidrig“, sagt sie. „Das wird in letzter Konsequenz auch das Bundesverfassungsgericht so sehen.“ Eine Partei müsse frei entscheiden können, wen sie aufstellt. Andererseits ist Cornelia Seibeld als Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses auch Frontfrau der Berliner CDU. Also lenkt sie den Blick auf die spezifischen Probleme ihrer Partei: Es gebe nicht genug Frauen, die sich aufstellen lassen wollten. Daran habe auch die Initiative der früheren Chefin Monika Grütters nichts geändert, die zu ihrer Zeit den Landesvorstand paritätisch besetzte. Heute sitzen fünf Männer und drei Frauen in dem Gremium.

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