Kristin Brinker (AfD): „Sicher wird man als Frau auch mal vorgeschoben“

Politik ist ein Männergeschäft, das wurde in den vergangenen Monaten besonders deutlich. Warum ist das so? Wie kann man es ändern? Wir haben bei sieben wichtigen Berliner Politikerinnen nachgefragt.

Kristin Brinker (AfD).<br>
Kristin Brinker (AfD).
Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin-Kristin Brinker empfängt in ihrem Büro im fünften Stock des Abgeordnetenhauses. Es ist klein, drei Stühle passen hinein, eng um den Schreibtisch gruppiert. Ein Einzelbüro sei in Corona-Zeiten ein Glück, sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion.

Brinker ist eine von zwei Frauen in der 22-köpfigen Fraktion, das ist ein Frauenanteil von nicht einmal zehn Prozent. Die anderen Oppositionsparteien schneiden nicht wesentlich besser ab, die AfD aber hat im Abgeordnetenhaus – vor allem unter weiblichen Abgeordneten von SPD, Linke und Grüne – zusätzlich einen extrem schlechten Ruf, unter anderem wegen sexistischer Zwischenrufe im Plenum.

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