München - Es ist Fußball-Weltmeisterschaft. Aber Autos auf deutschen Straßen sind ohne schwarz-rot-goldene Wimpel unterwegs, im Baumarkt gibt es keine Fanartikel. Sponsoren machen sich rar. In Frankreich kicken nicht Männer, sondern Frauen um die WM-Krone. „Die Sponsoren lassen was liegen und unterschätzen das Potenzial“, sagt Matthias Fifka. Er ist Betriebswirtschaftsprofessor an der Uni Erlangen-Nürnberg und Experte für Sportsponsoring.

Was medial in der Werbung geht, zeige der provokante Werbeclip der Commerzbank mit dem deutschen Frauenteam. „Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze“, heißt es dort. „Der Clip wurde in sozialen Medien millionenfach geteilt, der Werbewert ist gigantisch“, urteilt Fifka.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.