Berlin - Ein Pannekopp, das ist so etwas wie ein Mehlauge, ein Spalucke oder Nappsülze. Allerfeinstes Ruhrgebietsschimpfdeutsch. Wer will schon ein Pannekopp sein – oder einen bekommen? Frauke Petry auf jeden Fall nicht. Die AfD-Vorsitzende war am Dienstag mit dem „Pannekopp“ des Ruhrpottkarnevals ausgezeichnet worden, einem echten Anti-Orden, aus Stahlschrott zusammengeschweißt, nicht besonders schön, dafür aber 28,5 Kilo schwer.

Während eines Geierabends war der 41-jährigen Sächsin das Teil nach Publikumsabstimmung zuerkannt worden für eine Bemerkung, die sie über Bergkamen gemacht haben soll, wo sie als Jugendliche eine Zeit lang lebte. Dort in der Nähe Dortmunds, so Petry, soll es schon in den 1990er Jahren rechtsfreie Räume, die berüchtigten No-Go-Areas gegeben haben. Die Bemerkung brachte ihr nun den potthässlichen Stahlklumpen ein: „Petry geht gar nicht! Wo sie erscheint, breitet sich schlagartig eine mobile No-Go-Area aus“, befand die Karnevals-Jury.

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