Maruschas Bärchen ist gewachsen, ist jetzt eine Bärin, die Beute reißen will. Vor drei Jahren verschwand Alina Kosowskas Kinderkopf noch unter dem Stahlhelm. Damals machte sie in einem geheimen Camp des Freiwilligenbataillons „Marusias Bären“ außerhalb von Kiew Liegestütze. Sie war 16. Hatte ein Kindergesicht und Wangen, die erröteten, wenn jemand das Wort an sie richtete. Sie war alles in allem ein Mädchen, dem Erwachsene das Rauchen verbieten würden – und das Schießen sowieso. Aber im Krieg, sagte Kosowska 2015, müsse jeder tun, was möglich ist. Und ihre Wangen glühten vor Eifer.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.