Berlin - Eine der wichtigsten Fragen wird gleich am Anfang gestellt: Warum der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, immer noch von den „neuen Ländern“ spricht, will eine Journalistin wissen.

Wanderwitz scheint die Frage erwartet zu haben. Er antwortet lange, sagt, dass es zu mühsam sei, alle einzelnen neuen Länder mit ihrem Namen aufzuzählen, „denn es sind ja viele“. Er verstehe, dass die Formulierung das Ziel kritischer Betrachtungen sei, aber er wolle auch kein Geheimnis daraus machen, dass er kein Freund des Begriffs „Ostdeutsche“ sei. Und die neuen Länder seien eben neuer und jünger. Und „am Ende des Tages“ sei „allen miteinander“ noch keine „passendere Sammelbezeichnung“ eingefallen.

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