Hamburg - Vor dem G20-Gipfel, der am Freitag in Hamburg beginnt, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump zu einem Gespräch im Hotel Atlantic getroffen. Trump erreichte das Hotel mit seiner Wagenkolonne – der 71-Jährige saß im gepanzerten Regierungsfahrzeug „The Beast“ – gegen 18 Uhr.

Zahlreiche Menschen standen am Straßenrand und wollten einen Blick den 45. US-Präsidenten werfen. Doch dieser versteckte sich relativ gut, selbst sein Dienstfahrzeug wurde so geparkt, dass die anwesende Presse ihn nicht zu Gesicht bekommen konnte.

Das Gespräch, das hinter verschlossenen Türen geführt wurde, dauerte rund eine Stunde. Wie die "Bild"-Zeitung aus Regierungskreisen erfahren hat, sollen bei dem Gespräch unter anderem außenpolitische Brennpunkte zur Sprache gekommen sein wie Nordkorea, die Lage im Mittleren Osten und der Konflikt in der Ostukraine. An dem Gespräch nahmen auch die Außenminister beider Länder, Sigmar Gabriel und sein US-Kollege Rex Tillerson teil.

Ausschreitungen bei „Welcome to hell“-Demo

Währenddessen verschärfte sich die Situation bei der „Welcome to hell“-Demonstration. Kurz nach dem Start kamen die Demonstranten relativ schnell zum Stehen. Knapp 1000 Demonstranten haben sich nach Informationen der Polizei vermummt – was aber verboten ist. Der Protestmarsch sollte vom Fischmarkt an den Messehallen vorbei ziehen und am Millerntorplatz enden.

Via Twitter forderten die Beamten die Demonstranten auf die Vermummung abzulegen. Friedliche Protestler sollen sich vom „schwarzen Block“ entfernen. Kurz vor 20 Uhr schien die Lage zu eskalieren, da vermummte Demonstranten Bengalische Feuer und Rauchbomben gezündet haben – die Polizei setzte Wasserwerfer gegen die gewaltbereiten Demonstranten ein.