Berlin/Erfurt - Nach der heftig kritisierten Rede des AfD-Politikers Björn Höcke zum Umgang mit dem Holocaust-Gedenken werden Forderungen laut, die Partei vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte, der Rechtsstaat dürfe sich nicht an der Nase herumführen lassen. „Die AfD muss endlich vom Verfassungsschutz beobachtet werden.” Die AfD habe die NPD „als Sammelbecken für rechtsradikale Hetzer endgültig abgelöst”, schrieb der Vizekanzler und Wirtschaftsminister auf Twitter. Das Bundesinnenministerium teilte am Donnerstagabend mit, der Verfassungsschutz habe bislang keine Anhaltspunkte für eine verfassungsfeindliche Bestrebung der AfD als Gesamtpartei feststellen können.

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