Berlin - Am 10. März ist „Equal Pay Day“: Der  Tag, bis zu dem Frauen in Deutschland rechnerisch umsonst arbeiten, während Männer ab dem 1. Januar des Jahres für ihre Arbeit bezahlt werden. Die frauenpolitischen Sprecherinnen der FDP im Bundestag und im Berliner Abgeordnetenhaus, Nicole Bauer und Maren Jasper-Winter, schreiben in ihrem Gastbeitrag für die Berline Zeitung über eine anhaltende Ungerechtigkeit und die nötigen Schritte, um die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen endlich zu schließen:

Heute am Equal Pay Day sprechen wir über einen sperrigen Begriff, den „Gender Pay Gap“ - die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Wir sprechen über nüchterne Zahlen: 18 Prozent verdienen Frauen absolut weniger als Männer. Die bereinigte Lücke beträgt ungefähr 6 Prozent. Letzteres heißt, dass Frauen noch immer bei gleicher Qualifikation, gleicher Anstellung und gleicher Erwerbsbiografie weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Die Zahlen und Begriffe vermögen nicht auszudrücken, was dahinter steht. Der eigene Lohn, das eigene Einkommen bedeutet die eigene Unabhängigkeit und die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Für tatsächliche Unabhängigkeit ist finanzielle Autonomie unverzichtbar.

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