Friedenswahl in Ostdeutschland? BSW will „Tomahawks klare Absage erteilen“

Die Ostdeutschen lehnen die Stationierung von Mittelstreckenraketen aus den USA ab. Werden die Landtagswahlen auch eine Abstimmung über Krieg und Frieden?

Ziel Litauen: Bundeswehrsoldaten verladen Marder-Schützenpanzer im sächsischen Marienberg. 
Ziel Litauen: Bundeswehrsoldaten verladen Marder-Schützenpanzer im sächsischen Marienberg. Hendrik Schmidt/dpa

Deutschland rüstet auf. 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Nato, und ab 2026 sollen amerikanische Mittelstreckenraketen des Typs Tomahawk stationiert werden – mit einer Reichweite von 2500 Kilometern können die Raketen Moskau oder Sankt Petersburg erreichen.

In Ostdeutschland lehnt eine klare Mehrheit die Stationierung der Tomahawk-Raketen ab. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sprechen sich 74 Prozent der Ostdeutschen dagegen aus, dass die Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland positioniert werden. Nur 23 Prozent der Befragten in Ostdeutschland sind dafür. Die Ablehnung fällt im Osten erheblich klarer aus als im Westen. Hier sagen 49 Prozent der Befragten nein zu den Tomahawks, allerdings begrüßen 45 Prozent der Westdeutschen die Entscheidung.  

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