Der Hartz-IV-Regelsatz soll erhöht werden. Doch Kritiker sagen: Das wird kaum den Grundbedarf decken.
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Berlin - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Hartz-IV-Sätze ab dem kommenden Jahr moderat erhöhen und erntet dafür Kritik von Sozialverbänden, Gewerkschaften und dem politischen Gegner. Heils Entwurf sieht eine Steigerung von 7 Euro im Monat für Alleinstehende auf 439 Euro vor. Betroffene hätten damit rund 1,62 Prozent mehr in der Tasche. Für Verheiratete soll der Satz um 6 auf 395 Euro steigen. Am größten fällt das Plus bei Kindern bis fünf Jahren aus. Sie sollen künftig 279 Euro pro Monat und damit 29 Euro mehr bekommen, wohingegen der Regelbedarf für sechs- bis 13-Jährige bei 308 Euro stagniert.

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