Berlin/Bern - 44 Stunden lang soll ab diesem Samstag in Deutschland und der Schweiz Zehntausender Flüchtlinge gedacht werden, die ums Leben gekommen sind. Dazu sollen in 17 Städten die Namen der Menschen vorgelesen werden, teilte eine Sprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Dienstag mit.

An der Aktion „Beim Namen nennen“ beteilige sich auch Bischof Christian Stäblein. Er werde am Samstag ab 10.10 Uhr eine halbe Stunde lang in der Berliner Passionskirche in Kreuzberg Namen vorlesen. Anlass der Aktion ist der Weltflüchtlingstag am 20. Juni.

Initiiert wurde die Gedenkveranstaltung von der Offenen Kirche Bern. Den Angaben zufolge haben mehr als 48.600 Flüchtlinge auf dem Weg in die „Festung Europa“ ihr Leben verloren.