Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (l.) und Wissenschaftsministerin Anja Karliczek (beide CDU) stellen gemeinsam das Sonderprogramm zur Förderung der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs vor.
Foto: dpa /AP Pool/Markus Schreiber

Berlin - Deutschland beschleunigt die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus. Dafür werden jetzt drei Unternehmen von der Bundesregierung gezielt gefördert, teilten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) in Berlin mit. „Impfstoffe sind nach wie vor der entscheidende Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden“, sagte Karliczek und betonte: „Sicherheit hat an dieser Stelle oberste Priorität.“ Riskante Abkürzungen bei der Entwicklung werde es nicht geben.

Die Impfung werde zudem freiwillig sein, sagte Jens Spahn. Um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen, müssten 55 bis 65 Prozent der Bürger geimpft sein. Dieses Ziel werde Deutschland freiwillig erreichen, sagte Spahn. „Das ist meine feste Überzeugung.“ Ein Termin wurde jedoch nicht genannt. Man müsse sich darauf einstellen, dass es erst Mitte des nächsten Jahres eine Impfung für breite Teile der Bevölkerung geben werde, sagte Karliczek.

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