Berlin - Am Donnerstag ist es wieder so weit: der 25. November, der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Wie jedes Jahr gibt es wieder das große Empören und Entsetzen. Politiker verweisen mit ernster Miene auf die Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) zur Partnerschaftsgewalt, die am Dienstag veröffentlicht wurden, und versprechen Besserung. Und dann, nur wenige Tage später, wird das Thema doch wieder ganz unten in der Schublade verstaut. Die Frauen sind völlig vergessen. Sie werden wieder zu einer Zahl in der Statistik. Und Vergewaltigungen und Femizide werden weiter auf den Panorama-Seiten der Zeitungen als Tragödien und Dramen betitelt.

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