Berlin - Die AfD stellt sich als polizeifreundliche Partei dar. Doch deren größte Interessenvertretung will mit ihr nichts zu tun haben. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat nun auch bundesweit ihre Unvereinbarkeit mit der AfD erklärt. Zuvor hatten dies schon Landesverbände wie Berlin getan.

Wie der GdP-Bundesvorstand am Freitag mitteilte, beschloss das Gremium, dass gleichzeitige Mitgliedschaften in der AfD und der GdP nicht miteinander vereinbar seien. Die Gewerkschaft will nun Mitglieder, die sich mit ihrer Parteimitgliedschaft zur AfD bekennen, sie unterstützen oder mit ihr sympathisieren, auffordern, auszutreten. „Die AfD will mit Provokationen und Inszenierungen medienwirksam auffallen, ist gewerkschaftsfeindlich eingestellt und entzieht sich der solidarischen Basis unserer Gesellschaft“, erklärte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Dietmar Schilff.

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