London/Gibraltar/Washington - Der vor mehr als sechs Wochen festgesetzte Supertanker mit iranischem Öl sollte noch am Sonntagabend Gibraltar verlassen. „Zwei Expertenteams sind auf dem Weg nach Gibraltar, um das Schiff startklar zu machen“, twitterte Irans Botschafter in London, Hamid Baeidineschad, am Nachmittag.

Die Behörden in Gibraltar und die britische Royal Navy hatten den unter der Flagge Panamas fahrenden Tanker Anfang Juli vor Gibraltar wegen des Verdachts auf illegale Öllieferungen an Syrien festgesetzt. Damit würde das Schiff gegen EU-Sanktionen gegen das Bürgerkriegsland verstoßen, so lautete der Vorwurf aus Gibraltar und Großbritannien. Gibraltar ist britisches Hoheitsgebiet.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.