Berlin - Am vergangenen Donnerstag wurde meine schwerbehinderte Tochter Karline, 41, gegen Corona geimpft. Ein Glück – nach doch ziemlich komplizierten, für die Beteiligten immer wieder belastenden Monaten. Sie lebt seit einigen Jahren in einer Wohngemeinschaft, die ein freier Träger betreibt. Dieser ermöglicht an mehreren Orten und in unterschiedlicher Weise das begleitete oder betreute Wohnen für solche Menschen, die das eben brauchen.

Insgesamt umsorgt dieser Trägerverein derzeit 146 sehr unterschiedliche Menschen verschiedenen Alters. Das Konzept sieht relativ kleine Wohneinheiten inmitten von Wohngebieten vor. So soll das Leben derer, die es dauerhaft nicht leicht haben, im Alltag der Normalos unübersehbar und zum Bestandteil der Normalität aller werden. (Da lässt sich nach meiner Erfahrung noch einiges tun.)

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