Ein Bundespolizist überwacht in Niedersachsen den Verkehr an der Grenze zu den Niederlanden.
Foto: dpa/Friso Gentsch

PotsdamSeit Einführung der Grenzkontrollen wegen der Corona-Krise hat die Bundespolizei zahlreiche Gesetzesverstöße festgestellt. Zwischen dem 16. März und diesem Mittwoch registrierte sie an allen deutschen Land-, Luft- und Seegrenzen 2.917 Straftaten.

Diese Zahlen nannte ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam der Berliner Zeitung. Unter den Straftaten waren Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz wie illegale Einreisen, sowie Verstöße das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz und Straßenverkehrsdelikte. Die Beamten stellten auch Urkundendelikte fest, weil Menschen mit gefälschten Personaldokumenten versuchten, einzureisen.

Die Polizisten fassten zudem 2.694 Tatverdächtige, nach denen gefahndet wurde. In 427 Fällen konnten die Polizisten sogenannte Sachfahndungstreffer verzeichnen, bei denen zum Beispiel Diebesgut ausgeführt werden sollte.