Das von vielen schwulen Männern als Dating-App genutzte „Grindr“ war am vergangenen Wochenende in der britischen Hauptstadt nicht erreichbar. Die britische Boulevard-Presse spekulierte umgehend, dass die Ankunft der olympischen Athlethen in London möglicherweise zu einer Überlastung geführt haben könne, da der Ausfall nur wenige Minuten nach der Landung vieler Olympioniken passierte. Der Chef von Grindr, Joel Simkhai, entschuldigte sich umgehend auf dem Firmen-Blog, ohne Angabe von Gründen für das technische Versagen.

Dem US-amerikanischen Magazin The Atlantic soll Grindr indes per E-Mail mitgeteilt haben, dass man sich zwar gefreut habe zu glauben, die bestgebauten Männer der Welt hätten zu dem Zusammenbruch des Systems geführt. Man könne jedoch mit Sicherheit sagen, dass die Ankunft der Athleten keine Auswirkung auf die Server gehabt hätte. Von den rund 12.600 Teilnehmern bei den Olympischen Spielen stehen etwa 20 offen zu ihrer Homosexualität. (FR)