Berlin - Der letzte Verhandlungstag kann lang werden: „Open end“ – offenes Ende, steht für Donnerstag auf der Ablaufplanung für die Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD. Einzelne Zwischenergebnisse sind aus den 14 Arbeitsgruppen nach außen gesickert. Aber aus allen Arbeitsgruppen gibt es die sogenannten eckigen Klammern – die Themen also, über die die Parteivorsitzenden Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz entscheiden sollen. Nicht alle davon sind besonders strittig, aber die Parteichefs brauchen ja auch eine gewisse Verhandlungsmasse. Die Bürgerversicherung, die die SPD will, und die Flüchtlingspolitik, die der Union so wichtig ist, gehören zu dem, was Verhandler als „schwere Brocken“ bezeichnen. Und auch die vorläufigen Einigungen sind nicht ganz sicher – wie beim Bau eines Hauses: Wenn die Konstruktion am Ende wackelt, ist der einzelne Baustein nichts wert. „Nix ist fix“, so hat es CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer zusammengefasst.

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