Da nützten auch die muskulösen Wachmänner nichts, die in Berliner Freibädern dazu gehören wie die Bademeister: Am heißen Sonntagnachmittag sind erneut Jugendliche und junge Männer im Columbiabad in Berlin-Neukölln so aneinandergeraten, das die Polizei anrücken und das Schwimmbad im Problem-Kiez räumen musste. Bis zu 60 Menschen beteiligten sich an der Massenschlägerei. Wie üblich war der Anlass gering, aber die Wirkung groß. 6000 Badegäste mussten das Freibad bei brütender Hitze verlassen. Auch in anderen Freibädern gab es Ärger und Polizeieinsätze wegen aggressiver Jugendlicher.

Krawall-Videos aus dem Columbiabad wie in den vergangenen Jahren sind diesmal nicht im Internet zu finden; das war in den vergangenen Jahren anders. Immerhin gilt dieses Freibad zusammen mit dem Kreuzberger Prinzenbad seit Jahren an heißen Wochenenden als Brennpunkt. Die Szenen gleichen sich. Mal ist es der Sprungturm, der 2013 von Dutzenden Jugendlichen besetzt wurde. Sie pöbelten die Bademeister an, die angesichts der Übermacht resignierten. Erst die Polizei konnte sich durchsetzen.

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