Berlin - Der große Wurf in der Rentenpolitik, den die FDP plant, bleibt wohl aus: Die Freien Demokraten haben sich zum Ziel gesetzt, alle gesetzlich Rentenversicherten zum Aktiensparen zu verpflichten, um so langfristig für höhere Renten zu sorgen. Doch es fehlen die Partner. CDU, Grüne und SPD, mit denen die Liberalen gerne kooperieren wollen, winken ab und nehmen die gesetzliche Aktienrente der FDP auseinander. Ein Wahlkampfgag, altbekannt, schlicht nicht umsetzbar, heißt es.

Im Interview mit der Berliner Zeitung zeigte sich Johannes Vogel, rentenpolitischer Sprecher der FDP im Bundestag, noch optimistisch, Partner für die gesetzliche Aktienrente zu finden. Die FDP plant, zwei Prozent der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung am Kapitalmarkt zu investieren und den Umlageanteil in der Rente damit auf 16,6 Prozent zu senken.

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