Zukünftig soll nach Auffassung der Grünen allein das Standesamt über Anträge zur Änderung von Vornamen und Geschlechtseintrag im Standesregister entscheiden.
Foto: imago images/Gudath

Berlin - Am Freitag berät der Bundestag über einen Gesetzentwurf der Grünen, der den Lebensweg vieler transidenten und intersexuellen Menschen entscheidend verändern könnte: „Selbstbestimmung für alle“ fordert die Oppositionspartei. Mit Vollendung des 14. Lebensjahres soll zukünftig jede Person einen Antrag beim Standesamt stellen können, um den Geschlechtseintrag im Standesregister zu ändern. Ausschlaggebend wäre dann allein das „Geschlechtsempfinden der Antragstellenden“. Es bedürfte keiner Diagnose, und kein Gericht müsste angerufen werden. Auch die Möglichkeit, auf einen Geschlechtseintrag gänzlich zu verzichten, sieht der Gesetzesentwurf vor.

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