Berlin - Weder eindeutig Junge noch Mädchen – Kinder, die intergeschlechtlich zur Welt kommen, also mit Geschlechtsmerkmalen, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen, können bisher in Deutschland operativ einem Geschlecht angepasst werden – mit zum Teil gravierenden körperlichen und psychischen Folgen, dann nämlich, wenn sich später herausstellt, dass das zugewiesene Geschlecht nicht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmt. Und auch, wenn die Eingriffe immer seltener durchgeführt werden – ein Gesetz, welches die entsprechenden Operationen konsequent verbietet, gibt es bisher nicht.

Das soll sich nun ändern: Am Donnerstagabend will der Bundestag einen Gesetzentwurf von SPD und Union beschließen, der „Kinder mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ vor derartigen Eingriffen schützt.

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