Finanziell sorgenfrei leben im Alter – für viele ist das unerreichbar.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin - Es war ein langer Weg, aber nun ist es geschafft. Die Grundrente in Deutschland ist vom Bundestag verabschiedet worden. Vom nächsten Jahr an sollen alle jene einen Aufschlag auf die Rente bekommen, die zwischen 33 und 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt, aber sehr wenig verdient haben. Es ist ein ehrenwerter Versuch, um Rentnerinnen und Rentner in Deutschland besserzustellen. Ehrenwert. Und ein Versuch. Mehr ist es leider nicht.

Arbeitsminister Hubertus Heil, dessen Haus die Novelle federführend entwickelt hat, sagte am Donnerstag in der Bundestagsdebatte, worauf es ihm bei der Grundrente ankomme. Es gehe hier um Leistungsanerkennung und auch um Anstand, so der SPD-Politiker. Dagegen kann natürlich niemand etwas haben. Heil sagte aber vorsorglich nicht, worum es bei dem Gesetz zur Grundrente nicht geht, angesichts der Rahmenbedingungen auch gar nicht gehen kann: Um die Bekämpfung von Altersarmut nämlich.

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