Warschau - Das Logo zeigt Blumen auf einem rosafarbenen Hintergrund, der Name klingt harmlos: „Rumianki i bratki“ – „Kamille und Stiefmütterchen“. Doch hinter dem Internet-Auftritt eines vermeintlichen Shops für Naturkosmetik in Polen verbirgt sich ein Hilfsangebot für Opfer häuslicher Gewalt. Bittet jemand im Chat um Beratung für eine passende Hautcreme, meldet sich statt einer Verkäuferin eine Psychologin oder Juristin und fragt, wie lange die „Hautprobleme“ denn schon bestehen. Wird eine Bestellung mit Adresse aufgegeben, ist dies ein Code für eine Intervention. „Kosmetik, die die Haut rettet“, heißt es denn auch doppeldeutig auf der Seite.

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