Boston - Ein sogenannter „Bomben-Zyklon“ hat am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) den US-Bundesstaat Massachusetts getroffen und dort schwere Schäden angerichtet. Der Sturm, der laut Meteorologen durch plötzlichen Druckabfall in der Atmosphäre entsteht, entwurzelte riesige Bäume und riss Stromleitungen zu Boden.

Laut einem Bericht der „New York Times“ waren zwischenzeitlich 500.000 Menschen ohne Strom, in einigen Städten fiel die Schule aus. Zwei Passagierschiffe mussten in Portland, Maine, in einem Hafen Schutz suchen. Die Stadt Boston hat derzeit den niedrigsten atmosphärischen Druck seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1872.

Der Sturm zog aus dem Nordosten weiter in Richtung New York, wo er vor allem den nördlichen Teil der Stadt traf und ebenfalls für Stromausfälle sorgte. „Ich sehe mir den Verlauf des Sturms an und sehe im Moment keine Stadt auf diesem Weg, die nicht in irgendeiner Form betroffen ist“, sagt Frank Poirot, Mitarbeiter des zuständigen Energie-Unternehmens „Eversource“ der „New York Times“. (shh)