Fast ein Jahr nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd haben die Geschworenen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin in allen Anklagepunkten für schuldig befunden. Dass Chauvin in Minneapolis wegen Mordes verurteilt wurde, gilt vielen als historisches Urteil – auch Hollywood-Stars meldeten sich nach dem Schuldspruch in den sozialen Medien zu Wort. Schnell reagierte etwa die Popsängerin Mariah Carey, die zunächst ein kurzes „Halleluja!“ auf Twitter hinterließ. Und kurz darauf hinterherschob: „Ein Anfang ... ein kleines Körnchen Hoffnung für unsere Zukunft.“ Carey, Kind eines Afro-Venezolaners und einer Irin, hat in ihren Liedern Rassismus immer wieder zum Thema gemacht, etwa in „There’s Got to Be a Way“ aus dem Jahr 1990. Ihre Kindheit in einer multikulturellen Familie sei eine Mischung aus Gewalt, Vernachlässigung und Rassismus gewesen, schreibt die 51-Jährige in ihrer Biografie. Carey gehörte im vergangenen Jahr zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes an das US-Repräsentantenhaus mit der Forderung nach Gerechtigkeit im Polizeigebaren. Darin wurde auch der Glaube an die „Black Lives Matter“-Bewegung betont.

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