Viele Menschen stehen am Mittwoch neben Blumen und Kerzen für die Anschlagsopfer von Hanau.
Foto: AP Photo/Michael Probst

Hanau  -  Völlig unerwartet wurde ihr Bruder „aus der Mitte unserer Familie gerissen“, sagt Ajla Kurtović mit stockender Stimme. Die junge Frau steht auf der Bühne vor hochrangigen Politikern und weiteren Angehörigen der Opfer des Anschlags in Hanau vom 19. Februar. „Zurückgeblieben ist grenzenloser Schmerz, eine unfassbare Leere und Fassungslosigkeit“, fügt sie hinzu und fordert: Die Tat müsse restlos aufgeklärt werden, so dass es keine Wiederholung geben könne. Hass empfinde sie nicht, denn dieser sei eine Triebfeder für Rassismus. Neun Menschen mit ausländischen Wurzeln hatte der Täter vor genau zwei Wochen erschossen.

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