Hanau - Es ist sicher nicht das Schlechteste, wenn eine Stadt nach einem Anschlag einen Oberbürgermeister wie Claus Kaminsky hat. So wie das hessische Hanau. Ruft man Kaminsky an und fragt, was für ihn das Wichtigste in Bezug auf diese Tat ist, fällt ihm zuerst das Wort Beistand ein. „Erstes städtisches Anliegen ist es, den Opferangehörigen und den Verletzten beizustehen“, sagt Kaminsky. Und zwar konkret und lebenspraktisch: bei der Wohnungssuche, bei der Beantragung von Opferentschädigungen, bei der Forderung nach Aufklärung.

Am Freitag vor einem Jahr erschoss ein 43 Jahre alter Mann in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln. Zuvor hatte der Mann Videos mit Verschwörungstheorien und rassistische Ansichten im Internet veröffentlicht. Nach der Tat tötete er sich selbst.

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