Literaturnobelpreisträger Peter Handke.
Foto: Imago images / Viennareport

Berlin/Stockholm - Die Schweden hätten Peter Handke nicht viel Schlimmeres antun können, als ihm den Literaturnobelpreis zu verleihen. Es war doch gerade eine ganze Wildblumenwiese über die Serbien-Sache gewachsen und kaum einer erinnerte sich noch an die Jugoslawien-Kriege und Handkes irrlichternden Einlassungen dazu. Ruhe war eingekehrt, das Gras wuchs und wuchs. Er hätte noch ein paar Bücher schreiben, ein paar subnobelartige Preise gewinnen können und wäre in die Literaturgeschichte eingegangen als ein verdienter Autor, der sich hin und wieder in der politischen Arena verlaufen hat. So aber, mit einem Nobelpreis um den Hals, wird nichts daraus.

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