Berlin - Im Arbeitszimmer von Hans Modrow im DDR-Zehngeschosser nahe der Karl-Marx-Allee ist kaum noch Platz. Auf den Tischen liegen Stapel von Büchern und Zeitungen, in den Regalen stehen noch mehr Bücher, Fotos und Gastgeschenke – Holzskulpturen von Japan-Reisen, ein ausgestopftes Krokodil, das Modrow von Fidel Castro geschenkt bekam. Vor allem aber stapeln sich Akten bei dem Mann, der zwischen Dezember 1989 und April 1990 Chef der DDR-Übergangsregierung war und heute Vorsitzender des Ältestenrates der Linken ist. Es sind Akten von Geheimdiensten, aber sie stammen ausnahmsweise nicht aus den Archiven der Staatssicherheit, sondern von BND und Verfassungsschutz. Hans Modrow wurde jahrzehntelang von bundesdeutschen Spionen beschattet und konnte als erster Ostdeutscher Akteneinsicht durchsetzen. Im Exklusivinterview mit der Berliner Zeitung erzählt der 93-Jährige, wie er das geschafft hat und warum es ihm so wichtig ist.

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