Ein starkes Paar mit einer Vision: Harry und Meghan.
Foto: dpa/Andrew Milligan

Berlin - Die Geschichte beginnt mit einer Unverschämtheit, mit einem Wort: Megxit. Dieses Wort gibt uns zu verstehen, dass Meghan Markle (38) eine selbst- und statussüchtige Schauspielerin ist, auch eine mit den protokollarischen Gepflogenheiten des britischen Königshauses überforderte Amerikanerin, eine über das gediegene Techtelmechtel mit Prinz Harry (35) weit hinausgehende, da feministische und auch sonst politische Ziele verfolgende Frau … Das Wort Megxit soll sagen, dass Meghan Markle die alleinige Schuld an dem desolaten Zustand des britischen Königshaus trägt.

Am 8. Januar hatten Meghan, Herzogin von Sussex, und Prinz Harry, Herzog von Sussex, per Instagram mitgeteilt, sich als aktive Mitglieder der britischen Königsfamilie zurückzuziehen. Die Medien erfanden mit dem „Megxit“ daraufhin einen anspielungsreichen Slogan. „Der ,Megxit‘ ist der neue Brexit in einem nach Alter und Politik gespaltenen Großbritannien“, fasste die New York Times die Lage treffend zusammen. Der Megxit als Menetekel für ein sieches Insel- und Königreich, als Anfang vom Ende – Harry, Meghan und Boris Johnson waren somit in Verantwortungsflucht vereint.

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