Berlin - Der Fall Dano schien wie gemacht, um der Furcht vor einer gezielten Einwanderung ins deutsche Sozialsystem Nahrung zu geben: Die 25 Jahre alte Rumänin lebte seit 2010 mit ihrem in Deutschland geborenen Sohn bei ihrer Schwester in Leipzig, besaß keinen Schulabschluss, sprach kein Deutsch und war weder in Rumänien noch in Deutschland je erwerbstätig. Das Jobcenter Leipzig lehnte ihren Antrag auf Leistungen aus der Grundsicherung deshalb ab. Als die Rumänin dagegen klagte, legte das Sozialgericht Leipzig den Fall dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur grundsätzlichen Klärung vor.

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