Berlin - Kondolenzbücher, ein Blumenmeer am Wohnhaus von Helmut Kohl in Oggersheim, Flaggen auf halbmast, Beileidsbekundungen: Auch am Wochenende rief der Tod des Altkanzlers breite Anteilnahme hervor. Am Freitag war Kohl im Alter von 87 Jahren in seiner Heimat im rheinland-pfälzischen Oggersheim gestorben. Politiker fordern nun einen besonderen Staatsakt, den es so zuvor noch nicht gegeben hat.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker möchte Kohl mit einem europäischen Staatsakt ehren. „Schon zu Lebzeiten wurde Helmut Kohl mit der Ehrenbürgerschaft Europas ausgezeichnet, um seine außerordentlichen Verdienste zu würdigen. Deshalb gebührt Helmut Kohl nun auch ein europäischer Staatsakt, für den ich mich persönlich einsetzen werde“, sagte Juncker der Bild am Sonntag.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.