Er gehört zu jenen besonderen Bühnenkünstlern, die selbst in einem großen Konzertsaal jedem das Gefühl vermitteln, sie sängen und erzählten allein für ihn. Legendär sind seine Konzerte, in denen er kein Ende findet. Das Deckenlicht ist an, die Musiker machen Feierabend, und Herman van Veen kommt noch mal raus, im Bademantel, das Mikrofon in der Hand, und singt leise vor sich hin, als stünde er in seinem Hotelzimmer vor dem Spiegel. Sein Leben sei voll von solchen Momenten reinen Glücks, sagt er – und fügt mit der für ihn typischen Lakonie hinzu: „Ich kann mich echt nicht beklagen.“ Einmal nur, es war vor drei Jahren, durchlitt er öffentlich ein Unglück ganz ungeahnter Art. Er hatte sich politisch geäußert – und sich damit gefährliche Feinde gemacht.

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