Berlin - Aus den Reaktionen der AfD sprach Panik: Kaum verbreitete sich am Donnerstagmorgen die Meldung, dass der niedersächsische Landeschef der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA), Lars Steinke, den Hitler-Attentäter Graf von Stauffenberg als „Verräter“ und „Feigling“ bezeichnet hatte, da überbot sich die AfD-Spitze mit Distanzierungen.

Morgens erklärte Parteichef Jörg Meuthen, die Äußerungen seien „inakzeptabel, offenbaren ein absurdes Geschichtsverständnis und haben in der AfD absolut nichts zu suchen“. Wenig später ergänzte sein Co-Chef Alexander Gauland, „Steinke hat sich für die AfD disqualifiziert“ und sprach sich für dessen Parteiausschluss aus.

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