Hochschulen reagieren auf Energiekrise: Neue Geräte

Die Hochschulen in Brandenburg werden im Wintersemester die Heizungen runterdrehen und elektronische Geräte austauschen, um Energie zu sparen. Das Wissenscha...

ARCHIV - Ein leerer Hörsaal an einer Universität.
ARCHIV - Ein leerer Hörsaal an einer Universität.Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Potsdam-Die Hochschulen in Brandenburg werden im Wintersemester die Heizungen runterdrehen und elektronische Geräte austauschen, um Energie zu sparen. Das Wissenschaftsministerium und acht Hochschulen kündigten am Mittwoch gemeinsam entsprechende Schritte an. Demnach wollen Einrichtungen im Notfall auch auf die Nutzung von Gebäuden verzichten, die viel Energie verbrauchen. Der Lehrbetrieb in Präsenz habe aber oberste Priorität. „Wir werden unsere Hörsäle und Seminarräume auch dann für den Lehrbetrieb offenhalten, wenn die Energiepreise weiter steigen“, versprachen die Hochschulen in einer gemeinsamen Erklärung.

Zunächst sollen die Tagesheizzeiten verkürzt und die Raumtemperaturen auf 19 Grad Celsius gesenkt werden. Die Hochschulen setzten Klimaschutzkonzepte konsequent um, indem sie etwa Labortechnik sowie Kühlschränke und andere Geräte durch Modelle der höchsten Effizienzklasse austauschten, hieß es. Leuchtmittel sollten zügig durch energiesparende Modelle ersetzt werden.

Für den Lehrbetrieb in Präsenz sollen an erster Stelle energetisch günstige Gebäude genutzt werden. Die Hochschulen bereiteten sich mit Notfallplänen auf eine Energieverknappung vor, so dass einzelne Gebäude oder Gebäudeteile mit sehr hohem Energieverbrauch bei Bedarf zeitweise geschlossen werden könnten. In Brandenburg gibt es acht staatliche Hochschulen. Die Vorlesungszeit im Wintersemester hat noch nicht überall begonnen.