Stockholm - „I will“, sagte er, „Ja“, hauchte sie, und dann waren Schwedens Prinzessin Madeleine und der britisch-amerikanische Millionär Chris O’Neill ein Ehepaar. Die Diademe funkelten, die Roben rauschten, die Sommersonne ließ Stockholm erstrahlen: Mit der Hochzeit der jüngsten Königstochter am Sonnabend in der Schlosskirche hat die zuletzt von negativen Schlagzeilen geplagte schwedische Monarchie einen dringend benötigten PR-Gewinn eingefahren.

Es war 16.47 Uhr auf der Schlosstreppe, als der Bräutigam unter dem Jubel der Schaulustigen Madeleine den ersten ehelichen Kuss auf die Lippen drückte. Und dann noch einen und noch einen, was ihm keiner verdenken kann angesichts der Schönheit seiner Angetrauten. Zuletzt ballte er die Faust zu einer erleichterten Siegesgeste. Eine knappe Stunde davor hatte er noch wesentlich bedrückter aus seinem schwarzen Frack geguckt, dann kamen ihm ein paar Tränen der Rührung, und auch das kann jeder verstehen, der sah, wie die Prinzessin in einem Traum aus Weiß am Arm ihres Königsvaters den Kirchgang entlang schwebte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.