Berlin - Es war eines der wichtigsten Versprechen von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Wahlkampf. Daran wollte er sich „messen lassen“. Neben bezahlbarem Wohnen und stabilen Renten ging es um zwölf Euro Mindestlohn. Scholz hat sich durchgesetzt: Wenn am Mittwoch erstmals die 22 Arbeitsgruppen von SPD, Grünen und FDP tagen, wird der Mindestlohn kein Knackpunkt mehr sein. Dafür mussten SPD und Grüne Zugeständnisse an die Liberalen machen, die von staatlich festgesetzten Löhnen nicht viel halten – und ihrerseits die Reichensteuer aufgeben. Austariert werden müssen nun allerdings noch die Details. Doch umgesetzt werden sollen die zwölf Euro Mindestlohn ganz schnell binnen eines Jahres, heißt es bei der SPD. Profitieren würden vor allem auch Frauen. Ökonomen warnen dagegen vor den Folgen.

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