Berlin - Der langjährige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat das Vorhaben des Fördervereins Hohenschönhausen kritisiert, den ehemaligen Bürgerrechtler und späteren SPD-Bundestagsabgeordneten Stephan Hilsberg aus dem Verein auszuschließen. „Der Förderverein ist von beängstigender politischer Einseitigkeit“, sagte er dieser Zeitung.

„Wer einen ehemaligen Bürgerrechtler ausschließen will, der demaskiert sich endgültig selbst.“ Thierse fügte hinzu, er könne den Direktor der Gedenkstätte, Hubertus Knabe, „nur auffordern, sich endgültig von diesem Förderverein zu befreien, damit das Anliegen der Gedenkstätte nicht dauerhaft beschädigt wird“. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, äußerte sich auf Anfrage nicht. Ihm sei zu dem Fall nichts bekannt, hieß es.

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