Da übergibt ein Neonazi einem Wirt ein ganzes Paket Schriften, in denen übelstes rechtsextremes Gedankengut ausformuliert ist. Drei Gerichtsinstanzen halten die Papiere, in denen der Holocaust für widerlegt erklärt wird, für Volksverhetzung – und dann kommt das Bundesverfassungsgericht und kassiert die Urteile. In der Begründung dieser Entscheidung ist von Meinungsfreiheit die Rede, was zu dem Kurzschluss veranlassen könnte, Holocaustleugnung sei neuerdings höchstrichterlich erlaubt.

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