Berlin - Es gibt in der Politik Krisenverlierer und Krisengewinner. Michael Müller wurde zuletzt von  politischen Beobachtern zu letzterer Spezies gezählt. Wobei sich diese Beobachter offensichtlich eher auf sein Wirken als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz denn auf seine Fähigkeiten als Krisenmanager für Berlin bezogen haben. 

Das Lob hat den Regierenden Bürgermeister keck werden lassen. So keck, dass er zuletzt mit einer für ihn  ungewöhnlichen Schärfe die Unternehmer in Deutschland attackierte. Aus seiner Sicht hätten diese den Appell der Politik, den Beschäftigten in Reaktion auf die zweite Welle der Pandemie umgehend ein Arbeiten im Homeoffice möglich zu machen, geflissentlich ignoriert. Wer nun als Unternehmer dahingehend nicht aktiv werde, so der SPD-Politiker, verhalte sich „unsolidarisch“. 

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