Im Archiv der Stasi-Unterlagenbehörde. 
Foto: imago images/Thomas Koehler

Berlin - Für eine Entschuldigung, so sagt man, ist es nie zu spät. Offenbar sieht das auch Wolfgang Schäuble so. Auf einer vom Verein Bürgerkomitee 15. Januar e.V. veranstalteten Podiumsdiskussion am Mittwochabend in Berlin sprach der CDU-Politiker mit dem DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz über den gut 30 Jahre zurückliegenden Streit zwischen Bonn und Ost-Berlin um die Frage, wie man nach der Wiedervereinigung mit den Stasi-Akten umgehen solle – der Westen wollte sie wegsperren, der Osten für die private und historische Aufarbeitung zugänglich machen. Und Schäuble zeigte späte Einsicht: „Es tut mir leid“, sagte er, „dass wir Westler damals erst so spät verstanden, was für eine zentrale Bedeutung diese Frage für die Bürger in der DDR hatte.“

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