200 Tage lang war Samantha Cristoforetti auf der Internationalen Raumstation und fand den Start der Rakete eher gemütlich.
Foto: NASA/ESA

Berlin - In ihrer ersten Nacht im All schlief sie schwerelos schwebend mit dem Kopf nach unten. „In so einem Schlafsack wie diesem hier, habe ich auch gesteckt“, sagt Samantha Cristoforetti. Die Italienerin, 42 Jahre alt, streichholzkurze Haare, steht vor einer Vitrine im Foyer des Europäischen Raumfahrtzentrums in Köln. Hinter Glas hängt die typische Bettwäsche, in der die Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) aufrecht in einer hohen, schmalen Kabine nächtigen, als würden sie in einer Telefonzelle stehen. Sie können sich damit auch an der Wand festschnallen, doch Samantha Cristoforetti gefiel es, frei schwebend zu schlafen. Wie sie es allerdings schaffte, sich in der ersten Nacht in der engen Koje mit dem Kopf nach unten zu drehen, ist ihr bis heute ein Rätsel. In ihrem neuen Buch „Die lange Reise“ erzählt die einzige Frau im Astronautenkorps der Europäischen Weltraumorganisation ESA von ihrem großen Traum ins All zu fliegen und wie er nach vielen Jahren intensiver Vorbereitung wahr wurde.

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