Eine Videothek in Koboko wirbt mit einem Plakat, das Idi Amin lächelnd und mit Fantasie-Orden zeigt.
Foto: Peter Pauls

Koboko - Aus der Ferne grollt Geschützdonner, dazwischen das rhythmische Klopfen automatischer Waffen. Die Motoren schwerer Armeetransporter heulen auf. Wie auf Kommando laufen Tausende Frauen, Mädchen und Jungen, alte Männer und Uniformierte alle in dieselbe Richtung: zur wenige hundert Meter entfernten Grenze. Ihre Habseligkeiten haben die Menschen an Fahrräder gebunden oder auf Schubkarren gepackt, sie schleppen sie in Taschen oder balancieren sie auf dem Kopf. Das Weinen der Kinder, die hektischen Rufe der Erwachsenen, das Quietschen der Räder, der Motorenlärm – all das fügt sich zu einer Tonspur der Angst, die das Bild der Massenflucht unterlegt.

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